Fachbereich Deutsch

Rechtschreibung einmal anders …

La Loire à vélo !

14.03.2016

Innerhalb der Einheit „Bienen summen“, die sich hauptsächlich mit kurzen und langen Vokalen der deutschen Sprache beschäftigt, hat die Klasse 5A die Schreibung von k- und z-Lauten auf kreative Weise geübt.


So fand am vergangenen Freitag der klasseninterne Gedichtswettbewerb „Die 5A sucht das Supergedicht“ statt. Die Schülerinnen sollten Gedichte zu Wörtern mit k/ck und z/tz in Partner- oder wahlweise Gruppenarbeit erfinden und diese in einer selbstgewählten Form präsentieren. Die Mädchen bastelten eigene Requisiten, brachten Kostüme mit und waren voller Eifer am Wettbewerb beteiligt. Entstanden sind acht tolle Gedichte, jede Teilnehmerin erhielt am Ende eine Urkunde. Ganz im Stil des TV-Formats „Deutschland sucht den Superstar“ wurde der Wettbewerb von zwei Moderatoren begleitet (Celina und Nele), dem Intro der Fernsehsendung und natürlich tobendem Applaus für die Künstlerinnen. Die Schülerinnen legten eigenständig fünf Bewertungskriterien fest, anhand derer sie schließlich Punkte vergeben konnten. Alle waren sich einig, dass dies eine spannende und lustige Arbeitsweise war, sich mit der deutschen Rechtschreibung einmal kreativ auseinanderzusetzen.


Text und Bilder: V. Peters


 

Die 5A und 5B im „Krabat“-Fieber

Die 5A und 5B im „Krabat“-Fieber
 

16.12.2016

Am Montag vor den Weihnachtsferien war es endlich soweit. Nachdem die Schülerinnen in den Tagen zuvor den „Krabat“-Stoff im Deutsch-Unterricht szenisch erarbeitet haben (ein Dank an dieser Stelle auch an Frau Gutzler), den Autor Ottfried Preußler näher kennengelernt haben, Buch-Cover gestaltet und den Film-Trailer gesehen haben, ging es ins Schauspiel nach Frankfurt. Die Inszenierung war aufwendig, die Schauspieler super, das Bühnenbild großartig! Besonders die Drehbühne und die Mühle beeindruckten das Publikum. Die Musik riss manch einen Zuschauer von den Sitzen und Blitz und Donner taten ihr Übriges, dass keine Langeweile aufkommen wollte. Ein Blick hinter die Kulissen rundete den gelungen Ausflug ab.

Das Bild zeigt die Schülerinnen beim szenischen Spiel und beim Improvisieren.

Text und Fotos: V. Blümel


 

Die 6B schimmert

In den vergangenen Wochen haben die Schülerinnen der 6B sich ausgiebig mit dem Jugendbuch „Schimmer“ der amerikanischen Autorin Ingrid Law auseinandergesetzt. Ein Buch über ein dreizehnjähriges Mädchen namens Mibs, das in einer besonderen Familie aufwächst und eine besondere Gabe erhält, mit der sie lernen muss umzugehen. Wie haben Mibs auf ihrer Reise zu ihrem kranken Vater und sich selbst begleitet. Die Mädchen haben in Gruppenarbeit ein Familienalbum zu den Figuren der Lektüre erstellt, das Haus gebaut, in dem Mibs lebt, einen Videofilm über die Familie gedreht sowie eine Fotocollage von Mibs` Tagesablauf erstellt. Alle Schülerinnen haben sich dabei große Mühe gegeben und viel Engagement an den Tag gelegt. Hier drei Buchkritiken der Schülerinnen, die die Leseeindrücke der Mädchen widerspiegeln.


Buchkritik zur Klassenlektüre „Schimmer“ von Ingrid Law


In 37 Kapitel und auf 239 Seiten erfahrt ihr viel über das außergewöhnliche und spannende Leben von Mibs Beaumont.


In Mibs` Familie bekommt jeder an seinem dreizehnten Geburtstag seinen persönlichen Schimmer, das heißt eine besondere Gabe. Mibs‘ Bruder Fish kann zum Beispiel das Wetter beeinflussen. Doch einen Tag vor Mibs` dreizehntem Geburtstag erfährt ihre Familie, dass Mibs‘ Vater einen schweren Unfall hatte und im Koma liegt. Kurz darauf beschließt Mibs‘ Mutter mit ihrem ältesten Sohn Rocket zum Salina Hope Hospital zu fahren, wo der Vater liegt. Also bleibt Mibs allein mit ihrer kleinen Schwester Gypsy, ihren Brüdern Samson und Fish und ihrem Opa Bomba zuhause.


Mibs‘ 13. Geburtstag wird von der Frau des Pastors, Miss Rosemary, geplant und so feiern sie am nächstem Tag in der Kirche. Ausgerechnet hier bricht ihr Schimmer aus. Mibs denkt, mit ihrer Gabe kann sie ihrem Poppa helfen und schmuggelt sich mit Fish, Bobbie, der Tochter des Pastors, und Will, dem Sohn des Pastors, in einen rosafarbenen Bibelbus, der vor der Kirche parkt. Gemeinsam begeben sie sich auf ein großes Abenteuer. Wem sie alles begegnen und was noch passiert das erfahrt ihr in „Schimmer“.


Mir persönlich gefällt das Buch sehr gut und ich empfehle es Mädchen ab 10-11 Jahren, da es manchmal nicht so leicht zu verstehen ist.


Es ist gut geschrieben und lässt sich sehr gut lesen!


von Leonie Gebhard

 


Buchkritkik zur Klassenlektüre „Schimmer“ von Ingrid Law


Das Buch von Ingrid Law hat 37 Kapitel und 239 Seiten. Ich würde es vor allem Mädchen empfehlen. Im Buch geht es um Mibs und ihre verrückte Familie, in der jeder eine besondere Gabe hat. An ihrem 13. Geburtstag soll Mibs ihren „Schimmer“ bekommen. Doch an dem Tag kommt alles ganz anders: ihr Vater erleidet einen schweren Unfall und Mibs muss sofort zu ihm. Wird sie ihren Schimmer auf dem Weg zu ihrem Vater bekommen?


von Alina Kogler

Bibliothek
 

 

Ausflug nach Bensheim in die Kletterhalle - aus Schüleraugen betrachtet

Eine Nachbereitung des Ausfluges im Rahmen des Deutschunterrichtes in der 5a und 5b (Frau Beckmann und Frau Rücker)


14.01.2015


Hallo,


interessiert euch unser Ausflug nach Bensheim in die Kletterhalle? Na dann aufgepasst:


Am ersten  Mittwoch nach den Weihnachtsferien haben wir – die beiden fünften Klassen uns vor der Paulskirche getroffen. Pünktlich um acht Uhr stand der Bus bereit. Zum Glück durften wir unsere Handys auf der Fahrt zum Musik hören benutzen, sonst wäre es sicherlich langweilig geworden. Die Fahrt dauerte ungefähr eine Stunde. Endlich waren wir am Ziel und alle stürmten aus dem Bus. In der Halle haben sich Frau Rücker, Frau Beckmann und Frau Steiner erst mal einen Kaffee gegönnt. Natürlich bekamen wir Mädchen unsere Gurte angezogen, um erst drinnen und dann draußen klettern zu können. Ich könnte stundenlang von unserem Ausflug erzählen, aber ihr sollt ja auch eigene Erfahrungen dort machen. Von zwei Sachen muss ich euch unbedingt noch berichten. Die erste Sache war: Beim Hochseilgarten mussten alle ihre Angst überwinden, weil manche Hindernisse voll wackelig, mega-schwierig, übertrieben hoch und manchmal die Abstände sehr weit auseinander waren. Das zweite war: Ein Extraraum in dem es viele viele bunte Smarties – äh – Noppen an den Wänden gab. Den ganzen Vormittag wurden wir mit lustigen Spielen bei Laune gehalten. Deswegen waren wir nach dem spannenden Morgen – an dem wir unser Vertrauen zueinander gestärkt hatten – ordentlich müde. Der Ausflug war zwar ein bisschen teuer, aber dafür besonders schön. Vielen Dank an Frau Rücker, Frau Beckmann, Frau Steiner und dem Busfahrer, die uns gut an der Paulskirche wieder abgesetzt haben. J


Von Melina, 5b


Der Bus war gerade da, als ich angekommen bin und schon ging die Fahrt los. Wir kamen leider in den Stau. Ich hörte mit meiner Mitschülerin Kim auf ihrem MP3-Player Musik. Dadurch, dass wir etwas im Stau standen sind wir ca. 15 Minuten später in Bensheim angekommen als geplant. Die Klassen staunten nicht schlecht, als sie draußen einen riesigen Klettermast sahen. Dann machte der Busfahrer die Tür auf und alle Schülerinnen der 5a und 5b strömten hinaus. Die Lehrerinnen sagten zu uns: „Alle in 2er-Reihen aufstellen.“ Ich lief mit meiner Freundin Mia. Wir gingen hinein und erblickten eine riesige Halle mit einer großen Wand zum hinauf Klettern – extra mit Klettersteinen in ganz verschiedenen Farben. Die Steine hatten sogar Namen, z. B. Sonnenmix. In der Mitte der Kletterhalle waren auf einem Holzpodest zwei rote Sofas, da konnten wir unsere Sachen hinlegen. Ein junger Mann (einer von 4 Trainern) hat uns begrüßt: „Hallo, unser Team freut sich, dass ihr gekommen seid und wir wünschen euch viel Spaß beim Klettern! Ihr könnt euch jetzt gleich umziehen, die Kabinen befinden sich oben im 2. Stock – gleich rechts, zweite Tür. Wenn ihr dann fertig seid, kommen alle wieder hier her und dann sag´ ich euch, wie es weiter geht.“ Also rannten wir in die Umkleidekabinen, so wie er es gesagt hatte. Dann waren wir angezogen und versammelten uns. Der Trainer erklärte uns ein Spiel – es ging so: Die Klassen mussten versuchen, eine Plane leise mit einem vollen Glas Wasser über ein Seil zu transportieren. Die Klassen schafften es mit Erfolg – und das sogar beim ersten Mal! Nach dem Spiel wurden wir einem Trainer oder einer Trainerin zugeteilt. Ich kam zu dem schmalen Trainer, der Stefan hieß. In meiner Mannschaft waren: Kim, Cellina, Victoria, Melissa, Janet, Viktoria, Ainoha, Juli und noch mehr Schülerinnen. Stefan sagte uns, wir sollten uns schon mal in die Gurte reinsetzen, dann zog er die Gurte fest und schon liefen wir an unsere erste Station. Unser Trainer zeigte uns, wie wir uns selbst sichern können. Er rief mich auf und fragte, mich, ob ich gut klettern kann. Ich antwortete mit einem ja! Gleich darauf zog er ein Seil her und band es mir mit einem Achter-Knoten an meinen Gurt. Nun sollte ich ganz langsam hoch klettern, damit die anderen sehen, wie man einen Mitschüler sichert. Dann kletterte ich langsam hoch. Als ich in der Mitte von der Kletterwand war, rief ich hinunter: „Ich würde wieder gerne herrunter.“ Stefan rief zu mir: „Nur noch einen Schritt.“ Ich kletterte noch zwei Schritte aber nach dem zweiten Schritt konnten meine Füße nicht mehr und Victoria seilte mich ab. Als ich unten ankam, fragte ich meinen Trainer, ob ich in den Hochseilgarten über mir darf. Der Trainer sagte ja. Ich lief die Treppe hoch zu Hochseilgarten-Eingang. Da traf ich Cellina, die das Gleiche vorhatte. Wir warteten kurz und dann waren wir auch schon dran. Ich zog mir einen Helm auf. Daraufhin hangelte ich mich von dem einen Gegenstand zum nächsten Gegenstand. Als ich fertig war, lief ich runter zu meiner Mannschaft. Ich wollte Stefan etwas fragen, doch ein anderer Trainer flüsterte Stefan etwas ins Ohr. Als der andere Trainer fertig war nickte mein Trainer. Der andere Trainer rannte wieder zu seiner Gruppe zurück. Dann sagte unser Trainer zu uns: „Wir können jetzt raus aber ihr könnt nur die Rutsche rutschen!“ Alle freuten sich und wir rannten raus. Dort zogen wir uns die Träger an und rutschten die 50 Meter lange „Flying Vox“ (so hieß die Rutsche) nach unten. Nach der Rutsche haben sich manche ein Eis geholt, dann zogen wir uns um und machten noch ein Foto. Nach dem Foto haben wir uns von dem Team verabschiedet. Ich glaube, es war für alle von uns ein tolles Erlebnis.


Von Emely, 5a

Text
Kletterhalle
 

 

Das Leben bewusst leben

22.05.2014


Deutschunterrichtes mit der Einheit „Leben bewusst leben“


Die Klasse 7A beschäftige sich im Rahmen des Deutschunterrichtes mit der Einheit „Leben bewusst leben“, die an den Roman „Bevor ich sterbe“ von Jenny Downham gekoppelt war. Dabei suchten die Schülerinnen die Lektüre selbstständig aus, fertigten ein Portfolio an und bearbeiteten innerhalb eines handlungs- und produktionsorientieren Literaturunterrichts kreative Aufgaben, welche sie sich gegenseitig präsentierten. Das Thema „Tod“ war zwar präsent, doch ging es primär darum, dass die Schülerinnen sich mit ihrem eigenen Leben gezielt auseinandersetzen. Die nicht ganz einfache Thematik wurde von den Mädchen sehr gut aufgenommen, so wurde über eigene Lebensentwürfe und Lebensweisen reflektiert und die Schülerinnen wurden sich schnell einig, dass nicht materielle Dinge wie Kleidung oder Smartphones die zentrale Rolle im Leben spielen. Dabei konnten die Mädchen des Öfteren auswählen, wie sie eine Aufgabe bearbeiten wollen, um ihren individuellen Zugang ausdrücken zu können. Entstanden sind wunderbare Texte, tolle Plakate sowie Collagen, ausdrucksstarke Bilder, lustige und spannende Rollenspiele. Verbunden mit modernen deutschen Popsongs, persönlichen Gesprächen, Fotos und Leseeindrücken war die Einheit mehr als gelungen; darüber waren sich die Klasse sowie die Deutschlehrerin Frau Peters einig.


Die Schülerin Laura Fisch hat eine kurze Zusammenfassung der behandelten Lektüre geschrieben: „In den letzten Wochen haben wir im Deutschunterricht das Buch „Bevor ich sterbe“ gelesen und ein Portfolio erarbeitet. Das Buch handelt von der 15-jährigen Tessa, die seit knapp vier Jahren an Leukämie erkrankt ist. Das Mädchen hat etliche Strahlenbehandlungen hinter sich. Schließlich entscheiden Tessa und ihre Eltern, es mit natürlichen Behandlungsmethoden zu versuchen, um länger/besser leben zu können. Tessa beschließt, eine Listen von zehn Dingen anzufertigen, die sie noch erledigen möchten; beispielsweise einen Tag zu allem „ja“ sagen, Austesten von Drogen, die erste Liebe erfahren, Ladendiebstahl usw. Ihre Freundin Zoey steht ihr zur Seite. Ihre Eltern – vor allem ihr ihren Vater – hält Tessa damit ganz schön auf Trab. Tessas Eltern sind getrennt, ihre Mutter ist selten da.


Das Thema war sehr interessant, aber auch traurig. Wir haben aber nicht nur das Thema „Sterben“ bearbeitet, sondern auch Liedtexte, Themen wie Freundschaft oder Hoffnung. Ich konnte auf jeden Fall etwas für mich mitnehmen: Das Gesundheit keine Selbstverständlichkeit ist!“

Das Leben bewusst leben