Fachbereich Englisch

White Horse Theatre

White Horse Theatre

14.04.2016


Weiße Pferde in der Turnhalle


„The Slug in the Shoe“ brachte die Schülerinnen der 5.-7- Klasse zum Lachen. Luke und Megan, beide 13 Jahre alt, können sich nicht ausstehen. Aber dann verlieben sich ihre Eltern ineinander. Luke und Megan haben Angst, dass ihre Eltern zusammenziehen und sie als „Geschwister“ in eine neue Familie zwingen. Die zwei Kinder versuchen daher, die Treffen der Eltern zu sabotieren, wo es nur geht. Kein Wunder, dass die romantischen Treffen jedes Mal in einem Desaster enden. Die Schnecke im Schuh bringt das Fass zum Überlaufen und die Turnhalle zum Toben.

Ganz anders kommt das Stück „Promised Land“ für die Jahrgänge 8-10 daher. Darin geht es um Ravi, der als politischer Flüchtling nach England kommt, das Land seiner Hoffnungen und Träume. Doch die  fremdenfeindliche Umgebung, Sprachbarrieren, Vorurteile und Intoleranz, vor allem aber eine rassistische Straßengang machen Ravi das Leben schwer, ja sein Traum wird zum Albtraum. Erst als er halb tot geprügelt wird, wendet sich das Blatt. Trotzdem, das Stück von Peter Griffith lässt den Zuschauer – gerade im Hinblick auf die aktuelle politische Lage – nachdenklich und nachhaltig beeindruckt zurück.

Text: V. Blümel

 

Text einer Schülerin:


Am Donnerstag, dem 14. April 2016, führte das „White Horse Theatre“ zwei verschiedene Theaterstücke in unserer Schule auf. „Promised Land“ ist der Titel des Stückes, welches für die Klassen 8 bis 10 aufgeführt wurde.

Es handelt von Ravi, einem Jungen, der aus Syrien kommt und dessen Vater während eines Bürgerkriegs erschossen wurde. Zusammen mit seiner Mutter möchte Ravi nach Großbritannien, in der Hoffnung, auf ein besseres Leben. Dort angekommen merkt er jedoch schnell, dass auch das Leben im Ausland nicht perfekt ist. Jaz, Fiz und Snoz, die sich als die „Gough Street Gang“ bezeichnen, akzeptieren Menschen, die eine andere Herkunft haben nicht und setzen alles daran, sein Leben zur Hölle zu machen, damit er das Land wieder verlässt.

Da der Inhalt die momentane Flüchtlingssituation widerspiegelt, waren alle sehr aufmerksam und interessiert. Während des Stückes wurde mit den Zuschauern gesprochen, sodass man das Gefühl hatte, Teil der Geschichte zu sein. Durch Spezialeffekte, wie z.B. Musik, wirkte das Theater realistischer. Nach dem Theaterstück hatten wir die Möglichkeit, den Schauspielern einige Fragen zu stellen, unter anderem über ihre eigenen Interessen und Meinung zur dargestellten Situation.

Man lernt daraus, dass man keine Vorurteile haben und andere Menschen genauso akzeptieren sollte, wie sie sind.