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Mädchenrealschule St. Josef
Alte Langgasse 10
63457 Hanau-Großauheim


Tel.: 06181 956613
Fax: 06181 956615

 

Tag der offenen Tür

Realschule – der goldene Mittelweg


Mädchenrealschule   informiert Eltern und Viertklässlerinnen am Tag der offenen Tür


Hanau-Großauheim. Die Mädchenrealschule St. Josef hatte am Samstag, den 25. November, zu einem Tag der offenen Tür geladen. Schulleiterin Petra Höller-Gaiser erläuterte in der voll besetzten Aula das besondere Profil ihrer Schule, während die zukünftigen Schülerinnen bei einem Probeunterricht das erste Mal „Realschulunterricht“ erleben konnten. In den Klassenräumen erwartete die Besucher Informationen über die einzelnen Fächer, AGs und weitere Lern- und Förderangebote der Schule.

„Ich möchte Ihnen heute eine Schule vorstellen, die für viele Kinder der goldene Mittelweg ist“ , so die Schulleiterin zu Beginn Ihres Elternvortrages. Eine gute Realschule lasse den Schülern genügend Raum, sich in Ruhe zu entwickeln. Ankommen, sich wohl fühlen und in einer familiären Atmosphäre lernen und leben – das biete die kleine Schule am Main. „Christliche Werte stehen bei uns nicht nur im Schulprogramm, sondern sollen erlebbar werden: im Miteinander der verschiedenen Konfessionen, bei gemeinsamen Gottesdiensten, bei sozialen Aktionen und im täglichen Umgang.“ Petra Höller-Gaiser erläuterte den Eltern außerdem die verschiedenen Förderangebote der Schule von LRS- und Dyskalkuliekursen, FIT-in-Mathe/Deutsch und Englisch. Daneben gebe es zahlreiche AGs, die den Schülerinnen ein breites Angebot an interessanten Zusatzaktivitäten biete: Musik, Tanz, Theater, Sport. Wer am Nachmittag seine Hausaufgaben gleich in der Schule erledigen möchte, der könne sich für die kostenlose Hausaufgabenbetreuung anmelden, die von älteren Schülerinnen angeboten wird.

Während die Erwachsenen dem Vortrag der Schulleiterin folgten, durften die Viertklässlerinnen mit der Deutschlehrerin Vanessa Engelmann zum „Schnupperunterricht“ gehen.

 

In den anderen Klassenräumen konnten die Besucher bei vielen Mitmach-Aktionen erleben, was die einzelnen Fächer zu bieten hatten: einen Schatz finden im Fach Religion, mit der Maus durch einen Fabelwald streifen in Deutsch, ein kleines Rollenspiel im Fach Englisch anschauen oder Experimentieren in Biologie oder Chemie.

Wer eine persönliche Schulführung haben wollte, konnte sich im Raum der 5b an eine Schülerin der 6. oder 7. Klasse wenden, die mit Interessierten durchs Schulhaus ging und alle Fragen fachmännisch beantwortete.

An den Infotischen im Eingangsbereich berichteten außerdem Eltern des Schulelternbeirats von ihren Erfahrungen. Es sei erwünscht und sehr wichtig, dass Eltern sich engagieren und den schulischen Weg ihres Kindes begleiten. „Nur ein gutes Miteinander von Schule und Elternhaus unterstützt den Lernerfolg der Kinder. Und wenn es während der Pubertät mal kriselt, können Eltern und Lehrer gemeinsam viel bewirken“, so der SEB-Vorsitzende Andreas Grote.

Ein weiterer Schwerpunkt der Informationsveranstaltung war die Vorstellung des vielfältigen AG-Angebots der Schule: Kreatives Gestalten, Chor, Schulband, Schülerzeitung, Theater-AG und einiges mehr. Während der einzelnen Kurzvorführungen konnten die Besucher sehen, mit welcher Begeisterung die Schülerinnen bei der Sache waren.

Wer vermutet hatte, dass eine Mädchenschule die Schülerinnen nach traditionellem Rollenverständnis erzieht, der musste sich eines Besseren belehren lassen: Wie im Computerraum deutlich wurde, wird informationstechnisches Wissen   in jeder Jahrgangsstufe unterrichtet. Auch Medienerziehung steht auf dem Stundenplan. Außerdem gibt es MINT-Projekte, die Mädchen für mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer begeistern möchte. Darüber hinaus ist eine intensive Berufsorientierung selbstverständliches Angebot der Schule.

Wer sich zwischendurch stärken wollte, konnte in der modernen Cafeteria bei Kaffee und Kuchen entspannen. Hier erfuhren die Eltern auch, dass es täglich frisch gekochtes Essen für einen sehr erschwinglichen Preis gibt. „Wer mittags in die Cafeteria kommt, hat den Eindruck, am Tisch einer großen Familie zu sitzen“, so die Leiterin Heike Blumör.


Autor:   A. Kammandel